“Kunst ist eine soziale Tätigkeit”

Das Geheimnis ist gelüftet: der diesjährige Schweizer Grand Prix Musique geht an Erika Stucky, Sängerin, Musikerin und Performerin im Bereich der neuen Volksmusik.

14 weitere Preisträgerinnen und Preisträger gibt es, davon mehrere im weit gefassten Genre der zeitgenössischen experimentellen Musik.
Der Neo-Blog portraitiert einzelne in loser Folge. Den Auftakt macht Antoine Chessex, Saxophonist, Komponist, Klangkünstler und Klangtheoretiker.

Portrait Antoine Chessex ©Pierre Chinellato

Antoine Chessex, 1980 in Vevey geboren, gehört zu den innovativsten jungen Musikschaffenden der Schweiz. Nach Aufenthalten in New York, London und Berlin lebt er nun in Zürich. Chessex kennt keine Scheu vor Genregrenzen. Er bewegt sich fliessend zwischen komponierter und improvisierter Musik, Noise und Klangkunst. Zudem ist er als Autor, Dozent und Kurator international tätig und sensibilisiert für gesellschaftspolitische Themen wie Ungleichheitsverhältnisse oder das Prekariat im Kunstschaffen. Mit Gabrielle Weber spricht er über Klang und Hören.

Ich gratuliere zum Erhalt des Musikpreises! Waren Sie überrascht?

Ich freue mich sehr und war auch überrascht. Insbesondere, da meine Arbeit sich eher am Rand der kommerziellen Musikszene abspielt und sich keinem Genre zuordnen lässt.

Was bedeutet für Sie dieser Preis?

Der Preis ist ein Zeichen der Anerkennung, dass meine berufliche Praxis, die sich nun schon über zwanzig Jahre erstreckt, wahrgenommen wird. Meinen Beruf erlernte ich nicht in einer Institution, sondern auf dem Feld, im Tun. Dass ich als Einzelkünstler den Preis bekomme, hat aber auch etwas Ambivalentes: Meine Musik entwickelt sich immer wieder in einer kollektiven Praxis, da sind oft Mehrere beteiligt.


Antoine Chessex / Eklekto: écho/cide, Ausschnitt

Hat der Preis gerade jetzt eine besondere Bedeutung? In Zeiten der Coronapandemie ist das Thema Prekariat im Musikschaffen für viele zentral. Sie machen darauf in Ihrer Zeitschrift “Multiple” aufmerksam…

Die Situation zeigt, wie fragil das ganze System ist und wie prekär viele freischaffende Künstler*innen in der Schweiz arbeiten. Viele Musikschaffende leben beruflich in einem Zustand der Bricolage. Sie kommen nur durch die Kombination verschiedener (Kultur-)Arbeiten über die Runden. Fällt ein Teilchen weg, kollabiert rasch das Ganze. Die Situation ist ausserdem deswegen komplex, weil Kunstschaffende viel Zeit brauchen, um zu experimentieren und zu recherchieren. Der Imperativ, immer „produktiv“ sein zu müssen, ist deshalb problematisch. Kunst ist meines Erachtens keine Dienstleistung, sondern vor allem eine soziale Tätigkeit. Im Grossen und Ganzen stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen Kunst- und Musikschaffen als Beruf heute noch existieren kann.

«Das ist wie eine Sonic Fiction, die Imaginationen entfalten lässt»

Sie hinterfragen das romantisierende Klangbild der Natur in der Musik. Einige Ihrer Werke wurde auch schon mit “Urgewalt”, mit Erdbeben, Tsunami oder Vulkanausbrüchen verglichen.

In meiner Musik geht es vielleicht eher metaphorisch um Natur. Ich möchte Klischees der Repräsentation von Natur als schön, ruhig und harmonisch dekonstruieren. Natur ist auch chaotisch, gewaltvoll und laut. In Stücken wie The experience of limit klingt das Klavier wie ein Sturm im Meer. Das ist wie eine Sonic Fiction, die Imaginationen entfalten lässt. Phänomene wie seismische Aktivitäten, Tornados, Schneelawinen oder Starkregen interessieren mich klanglich.


Antoine Chessex / Tamriko Kordzaia, The experience of limit

‘Klang und Hören’ konnotieren Sie mit Macht und plädieren für ein ‘kritisches Hören’: Worum geht es dabei?

Musik ist kulturell konstruiert und eingebettet in verschiedene historische Traditionen. Im Grunde geht es mir aber meistens um die Verhältnisse von Klang und Hören. Hören ist nie neutral, sondern immer situiert. Da sind komplexe Mechanismen im Spiel und es geht um Machtverhältnisse: Die Tradition der europäischen Avantgarde schloss beispielweise viele Stimmen aus. Es braucht Diskurse, um aufzudecken, wo die Grenzen des Hörbaren sind. Der Begriff “kritisches Hören” fordert dazu auf, Machtverhältnisse und soziale Dimensionen mit zu hören und zu hinterfragen.

“Die Musikszenen und -institutionen agieren oft homogen, während die Realität der musikalischen Welt stark heterogen ist.”

Ihre Stücke siedeln sich zwischen improvisierter und notierter Musik, Noise und Klangkunst an – sie haben keine Berührungsängste zwischen musikalischen Genres: Wie funktioniert das in der Praxis der Institutionen?

Wenn es um Klang und Hören geht, werden Musikgenres obsolet. Kulturinstitutionen sind aber meist nach diesen organisiert. In der freien Szene funktioniert die Musik anders als im institutionellen zeitgenössischen Rahmen und Klangkunst braucht wiederum andere Räume. Die Musikszenen und -institutionen agieren oft homogen, während die Realität der musikalischen Welt stark heterogen ist. Je mehr sich Kunstschaffende zwischen den verschiedenen Szenen bewegen, desto mehr strukturelle Veränderungen können auch stattfinden.

Sie sind nicht “nur” als Komponist und Musiker, sondern auch als Kurator tätig, z.B. kuratieren Sie das Festival “Textures” im legendären Café OTO in London: Beeinflussen sich Komponieren und Kuratieren gegenseitig?

Beim Kuratieren geht es mir vor allem um andere Künstler*innen und Künstlerpersönlichkeiten und darum, Menschen zusammenzubringen. Komponieren, Kuratieren, aber auch Improvisieren und künstlerische Forschung sind mannigfaltig miteinander verbunden und repräsentieren verschiedene Aspekte meiner Praxis.

Portrait Antoine Chessex @Londres © A.Lukoszevieze

Ein neues Stück von Antoine Chessex kommt am Festival Label Suisse im September zur Uraufführung, interpretiert von Simone Keller an der Kirchenorgel und Dominik Blum an der Hammondorgel.
Interview: Gabrielle Weber

Antoine Chessex / Schweizer Kulturpreise BAK / Festival Label Suisse / Café OTO London

Sendung SRG: RSI/NEO, Redaktion Valentina Bensi, 28.7.20, 20h: incontro con Antoine Chessex

Neo-Profiles: Antoine Chessex, Swiss Music Prize, Simone Keller, Dominik Blum, Tamriko Kordzaia, Eklekto Geneva Percussion Center

“Wir verstehen Raum und Klang als Einheit”

Am 4. Und 5. Juli wird die stillgelegte Chemische Fabrik in Uetikon am See Schauplatz des Al(t)chemiefestivals. Das kleine liebevoll programmierte Musikfestival zeigt ein musikalisches Spektrum von Klassik über zeitgenössische Musik, zu Performance und Klangkunst. Das brachliegende Fabrikareal hat dabei eine ganz besondere Bedeutung.

Die Chemische @Uetikon am See

“Die Chemische” wurde sie liebevoll genannt. Die 200 Jahre alte chemische Fabrik in Uetikon am See – heute ist sie Monument und zugleich Ruine der Industriekultur, direkt an bester Lage am Zürichsee gelegen.

Bis 2028 soll dort ein neues Viertel entstehen, mit einem Schulkomplex, Büros, Wohnungen und Gewerberäumen. Das grosse Areal wird bis zum Umbau kulturell zwischengenutzt. Kunst- und Musikschaffende haben sich mit Ateliers und Werkstätten eingenistet.

Bereits seit einiger Zeit betreiben Marcel Babazadeh, Tonmeister, und Sophie Krayer, Bühnenbildnerin, in der “Chemischen”, das Atelier Klang und Raum. Dort bieten die beiden Klang-Beratungen für öffentliche Räume an. Oder sie hecken künstlerische Projekte aus, die Musik und Raum verbinden. Während des Lockdowns machte das Atelier mit seinen Digital Concerts, die live gestreamt wurde Furore. Und dabei  fand sich jeden Montagabend eine begeisterte Social Media Community von weit über 1000 Personen ein.

Daraus entstand dann auch die Idee des Al(t)chemiefestivals.

Die Pianistin Tamriko Kordzaia arbeitet schon lange mit dem Duo zusammen und glänzte in den Digital Concerts mit einem zeitgenössischen Solo-Recital. Sie ergänzt als Dritte im Bund das Kuratoren-IntendantInnenteam.


Tamriko Kordzaia, Karolina Öhman, Iannis Xenakis (Artarea 2020)

Schon länger hätte die Idee bestanden, den Ort mit seinem Musikschaffen durch ein Festival breiter bekannt zu machen, so Kordzaia. Corona habe den Plan zunächst zunichte gemacht. Als aber die Lockerungen konkreter wurden, seien diese eine Inspiration gewesen, die Idee spontan wieder aufzunehmen. Und -insbesondere durch zahlreiche Mitmach-anfragen « ausgehungerter » Künstler – habe das Projekt voll Fahrt aufgenommen und sich zum zweitägigen Festival ausgeweitet.

Portrait Tamriko Kordzaia

Und für die Umsetzung der Coronavorgaben bietet das Areal den perfekten Spielraum. Denn so Kordzaia: “man kann verschiedene Räume bespielen, und die Orte wechseln, drinnen und draussen Musik machen, aber auch zwischendrin am See spazieren gehen und einfach verweilen”. Ein Konzert findet zum Beispiel in einer Vintage-Möbelhalle statt, anderes wiederum spielt sich im Freien ab.

“wir möchten die künstlerischen Synergien des ganzen Areals nutzen” (Kordzaia)

Der Ort bilde nicht blosse Kulisse für das Festival, sondern werde vereinnahmt. “Wir führen einen Dialog mit den Räumlichkeiten, mit dem Ort und auch mit der Geschichte”, meint Babazadeh.

Mit dem Al(t)chemiefestival will das Intendantentrio ein Zeichen setzen. “Durch Corona und die Lahmlegung aller künstlerischer Aktivitäten ist es uns wichtig, möglichst viele Musiker aus der Gegend einzubinden und ihnen eine Möglichkeit zu geben, zu spielen”, so Kordzaia.

Der musikalische Leitgedanke des Festivals ist ein Persönlicher – Musikschaffende zeigen selbstgewählte Stücke die sie während des Lockdowns intensiv beschäftigten, frisch entstandene Kompositionen oder Projekte, die durch die Pause verschoben wurden. Posaunist Nils Wogram zum Beispiel stellt neue Stücke vor, die im Herbst auf CD erscheinen.


Nils Wogram: Sneak Preview, Soloprogramm 2020

Neben Neuem steht auch Bewährtes im Line-up: Da tritt der Komponist Stefan Wirth selbst an den Tasten auf, mit Eigenem aber auch mit Beethoven, oder da ist Dominique Girod im Freien am Kontrabass zu hören.

Daneben gibt’s auch Elektroakustik, bspw. von Nicolas Buzzi. Oder es ist eine Klanginstallation, eine Klangkugel, von Krayer und Babazadeh zu sehen.


Nicolas Buzzi: ssssscccccaaaaallllleeeee, 2019

«Al(t)chemie» oder «Alchemie» – das (t) steht im Titel in Klammer: Der mehrdeutige Titel verweist auf  die musikalische Spannweite und gleichzeitig auf einen magischen Ort. “Das Areal ist der Hammer – und wenn sich das mit Klang und Liveperformance vermischt, dann ist das einzigartig”, meint Babazadeh.
Gabrielle Weber

Die Chemische

Das Al(t)chemiefestival findet am 4. und 5.Juli in der stillgelegten chemischen Fabrik in Uetikon am See statt.

An beiden Tagen gibt es je drei Konzertblöcke ab jeweils 15h. Eine Anmeldung ist Coronabedingt erwünscht.

Die Digital Concerts finden aufgrund der grossen Nachfrage bis sicherlich Ende August weiterhin statt.

Al(t)chemiefestival, Digital ConcertsStefan Wirth, Dominique Girod, Nils Wogram, Kappeler-Zumthor, Karolina Öhman, Isa Wiss, Sophie Krayer, Tobias Gerber/Ensemble Werktag, Philipp Schaufelberger

Neo-Profiles: Al(t)chemiefestival, Tamriko Kordzaia, Stefan WirthNicolas Buzzi, Karolina Öhman, Peter Conradin Zumthor

 

..Inspiriert vom Fussball.. – Klanglieferservice Gare du Nord Basel

Das Team des Gare du Nord – Bahnhof für Neue Musik Basel, dachte sich ein spezielles Programm für die Zeit des Zuhause Bleibens aus: der Klanglieferservice.

Das Motto: Reisen in der Phantasie sind gerade in diesen Tagen nicht der schlechteste Weg, um beweglich zu bleiben und die Seele zu wärmen.

Gare du Nord: Klanglieferservice ©Alexa Früh

Wie alle Veranstaltungsorte ist auch der Gare du Nord – Bahnhof für Neue Musik Basel seit Mitte März stillgelegt. Als einer der wichtigsten Musikbetriebe der zeitgenössischen Musik in der deutschen Schweiz bietet der Gare du Nord ein einzigartiges Ganzjahresprogramm. Désirée Meiser, künstlerische Leiterin, erzählt im Gespräch mit Gabrielle Weber wie der Gare du Nord die aktuelle Corona-Ausnahmesituation überbrückt. 

Désirée Meiser, die Homepage des Gare du Nord empfängt uns mit den Worten: “Wir arbeiten zu Hause”: Wie sieht ihr Tag gerade aus?

Wir staunen, dass diese Tage sehr gefüllt sind. Wir kümmern uns natürlich um die Absagen und Verschiebungen, aber auch die Planung muss weitergehen. Wir haben dafür verschiedene Chatrooms. Qualitativ funktioniert es gut. Aber quantitativ ist es manchmal anstrengend.

Sie steckten mitten in zwei grossen Saisonschwerpunkten, ‘Later Born’ und ‘Musiktheaterformen’. Nun sind alle Veranstaltungen vorerst abgesagt: Wie sieht die nahe Zukunft aus?

Im schlimmsten Fall können wir diese Spielzeit nichts mehr anbieten – sicher ist dies aber noch nicht. Am 8.Mai wäre im Rahmen von ‘Later born’ bspw. ein grosses Kooperationsprojekt angesetzt: der Stummfilm: “Die Stadt ohne Juden” (1924, Karl Breslauer) mit einer Neukomposition von Olga Neuwirth (UA WienModern, 2018), gespielt vom Sinfonieorchester Basel. Das ist ein hoch politisches Projekt und wäre uns sehr wichtig gewesen. Aber wir planen inzwischen gemeinsam mit dem Sinfonieorchester, eine Verschiebung.

Olga Neuwirth, Die Stadt ohne Juden, UA Festival WienModern, Wiener Konzerthaus 7.11.2018

Was bedeutet die aktuelle Situation für Sie, für das Team, für die an den Projekten Beteiligten?

Es ist eine große Herausforderung. Für Teile des Teams haben wir nun Kurzarbeit beantragt. Im Moment können wir die Situation noch halbwegs stemmen, aber wie es langfristig aussieht, ist offen. Wir versuchen, so solidarisch wie möglich damit umzugehen, auch in Bezug auf die Musiker und die Ensembles, die sich in einer schwierigen Lage befinden.

Der Gare du Nord rief zu Solidarität auf mit der Aktion #ichwillkeingeldzurück / #solidaritätmitfreienkünstlerinnen: das ist eine tolle und wichtige Initiative – wie entstand sie?

Die Idee haben wir von bestehenden Aktionen übernommen und finden sie wichtig und sinnvoll. Wir sind mit Ensembles im Gespräch, um gewisse Konzerte vielleicht zu verschieben, aber Vieles ist noch offen. Insbesondere von Seiten des Publikums erfahren wir großes Verständnis und große Anteilnahme für alle Kulturschaffenden.

Germán Toro-Peréz / Reise nach Comala, Hörspielfassung Juan Rulfo, GdN / IGNM Basel

“Es ist jetzt von allen eine große Flexibilität -auch im Kopf- gefordert..”

Für Ihr Publikum haben Sie ein Programm entworfen, das in die Bresche springt: den Klanglieferservice: Wie kam es dazu?

Als der Ruf nach Streamingangeboten laut wurde, kam die Idee auf, dieser Schnelllebigkeit, und dem permanent Neues bieten zu wollen, etwas entgegenzusetzen. Wir wollten Zeitfenster öffnen, um in ausgewählten Archivaufnahmen zu schmökern. Es gibt so wundervolle Sendungen, Gespräche und Konzertmitschnitte, gerade von SRF 2 Kultur.

Neue Stücke aufzuführen ist wichtig und toll. Aber viel gute bestehende Musik wird zu selten wieder in die Programme aufgenommen. Dass wir nun alle zu Hause bleiben müssen, bietet eine schöne Gelegenheit, um sich Werken zuzuwenden, die in Vergessenheit geraten sind.

Und wir waren auch inspiriert vom Fußball: weil die Spiele nicht mehr stattfinden können, begannen die Fußballfans sich gemeinsam legendäre Spiele von früher anzuschauen.. (lacht)

Was ist das Besondere am Klanglieferservice – Weshalb sollte man ihn anhören?

Wir haben Fachfrauen und Fachmänner aus der Musikszene gebeten, uns ihre persönlichen Highlights zukommen zu lassen. Da kommen nun laufend schöne Fundstücke zusammen, die immer wieder überraschen und auch für uns eine Freude sind anzuhören.

aus: Klanglieferservice GdN, Tipp: Anja Wernicke, 9.4.20

Die Begriffe ‘Physical distancing’ oder ‘social distancing’ sind omnipräsent: Spüren Sie soziale Nähe trotz der physischen Distanz – mit dem Publikum, mit dem Team..? Der Klanglieferservie steht ja auch symbolisch für das Verbindende der Musik…

Das Publikum wollen wir in der Pause nicht mit einer Mailflut überhäufen. Der Klanglieferservice soll eine Art virtuelle Verbindung darstellen, indem wir uns gemeinsam in einen virtuellen Raum begeben und uns zusammen etwas anhören. Das gibt einen gewissen Trost. Aber gemeinsam etwas in einem realen Raum zu erleben und Klang live zu hören, ist etwas Einzigartiges. Das kann nicht ersetzt werden.

Und gerade jetzt ist unser Team unglaublich kostbar. Auch über die zum Teil großen geografischen Distanzen sind wir alle hoch motiviert und haben einen starken Zusammenhalt.

Der Ausnahmezustand – eine Art ,Wachmacher’

Bietet die Corona-Zeit auch Chancen oder Potenziale?

Ein Phänomen dieses seltsamen Ausnahmezustands: er ist auch eine Art ,Wachmacher’ –  wir schätzen mit einem neuen Bewusstsein was wir hatten und haben…
Interview: Gabrielle Weber

Der Klanglieferservice startete am 30. März und stellt täglich ein persönliches Highlight auf die Homepage des GdN. Die ausgewählten Fundstücke stammen u.a. von Mark Sattler, Dramaturg Lucerne Festival, Bernhard Günther, künstlerischer Leiter der Festivals WienModern und Zeiträume Basel, Anja Wernicke, Geschäftsführung und zentrale Produktionsleitung ZeitRäume Basel, Uli Fussenegger, Leiter Neue Musik FHNW oder Désirée Meiser, künstlerische Leiterin GdN, sowie von Musikredakteurinnen und -redakteuren von SRF 2 Kultur.

Klanglieferservice / GdN

Vorgestellte Sendungen SRF 2 Kultur:
Musik unserer Zeit: Heinz Holliger und die Literatur
Klassiker der Moderne: Concorde Sonata von Charles Ives
Neue Musik im Konzert: Wassermusik, darin UA Katharina Rosenberger: Rein
neo.mx3: Antoine Chessex, écho/cide

Neo-profiles:
Gare du Nord, Antoine Chessex, Eklekto Geneva Percussion Center, Lucerne Festival, Lucerne Festival Academy, Lucerne Festival Alumni, Germán Toro-Peréz, Katharina Rosenberger