Unser Gedächtnis neigt dazu, sich an Extreme zu erinnern

Gabrielle Weber
100 Jahre Donaueschinger Musiktage – ein historisches Ereignis: 100 Jahre schon setzt sich die epochemachende Institution für Erhalt und Verbreitung der Gegenwartsmusik ein. Das wichtigste europäische Festival der musikalischen Moderne, Uraufführungsschmiede, Ort der Begegnung und der Debatte feiert das Jubiläum mit zahlreichen Veranstaltungen unter Mitwirkung von langjährigen WeggefährtInnen vom 14. bis zum 17. Oktober.

Ein Ensemble, das mitfeiert, ist das junge, in der Schweiz basierte Ensemble Nikel. Yaron Deutsch, E-Gitarrist und Kopf von Nikel, war mit dem Ensemble und als Solist bereits mehrfach in Donaueschingen dabei. Zum Jubiläum führt Nikel neue Stücke von Rebecca Saunders und der jungen türkischen Komponistin Didem Coskunseven auf. Deutsch ist zudem Solist im neuen Stück von Stefan Prins mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg.

 

Portrait Ensemble Nikel 2016 © Markus Sepperer
Ensemble Nikel  2016, zVg. Ensemble Nikel

 

Gegründet 2006, tourt Nikel mittlerweile weltweit und blickt dieses Jahr auf sein fünfzehnjähriges Bestehen zurück. Ein ‚alternativer Kammermusikklang‘ aus einer Mischung von elektronischen und instrumentalen Klängen ist charakteristisch für das Ensemble. Die ungewöhnliche Besetzung, E-Gitarre, Klavier, Saxophon und Perkussion geht auf den allerersten Auftritt zurück. Das sich laufend erweiternde Repertoire besteht ausschliesslich aus Stücken, die für Nikel komponiert werden.

Mit Yaron Deutsch unterhielt ich mich per Zoom an einem Samstag frühmorgens, er im Hotel in Parma. Er sei ein Morgenmensch und bereits um 4:30h aufgestanden. Nach einem Auftritt am Festival für zeitgenössische Musik Traiettorie ging es weiter zu Proben nach Bern.

Wie fanden Sie mit der E-Gitarre zur zeitgenössischen klassischen Musik..?

2005 befand ich mich in einer Phase der Suche nach meinem eigenen musikalischen Weg. Mit der E-Gitarre war ich assimiliert in der Musik des Rock und Jazz, fühlte mich aber dort wie eine ‘Copy Cat’ einer amerikanischen Kultur, die nicht meine ist. Da stiess ich über ein Stück von Louis Andriessen: ‘Hout‘ (1991) für die Besetzung Saxophon, E-Gitarre, Percussion und Klavier. Es fühlte sich wie ein ‘Heureka’-Moment an. Das Stück mischt Musikgenres und -elemente unkompliziert. Ich fand darin eine Verbindung zu meinen europäischen Wurzeln und fühlte mich wie zuhause angekommen in der europäischen klassischen Musikavantgarde. Es gab mir eine Art Richtung vor, in welche Klangwelt ich gehen wollte.

 

Ensemble Nikel / Yaron Deutsch 2016, zVg. Ensemble Nikel

 

Wie kam’s zu Nikel? Wieso diese Besetzung?

Mit ‘Hout‘ gaben wir unser erstes Konzert in Tel Aviv. Die Instrumente des Stücks wurden zur festen Besetzung von Nikel. Nach wenigen Wechseln bilden wir nun seit ungefähr zehn Jahren die feste Stammformation: Brian Archinal an der Perkussion, Antoine Françoise, Klavier, Patrick Stadler, Saxofon, und ich mit der E-Gitarre. Wir inspirieren uns gegenseitig.

Woher stammt der Name Nikel?

Drei Punkte: Zuerst wollte ich keinen Namen der Musik assoziiert. Im Namen sollte zudem ‘Metall’ als eine unserer Klangfarben anklingen. Und zuletzt erinnert Nikel an die israelische Künstlerin Lea Nikel und ihre abstrakten farbintensiven Arbeiten. Sie war In den sechziger und siebziger Jahren in Paris und New York tätig und verstarb 2005 in Tel Aviv.

 

Es ist wie wenn Wassertropfen langsam zu einem Organismus zusammenfinden.

 

Wie kam es zum Standort Schweiz..?

Dass drei von vier Mitgliedern in der Schweiz sind, ergab sich von selbst. Ich war immer ein ‘Missionar’ für Musikschaffen ohne Nationalität, für ein Modell von Ensembles ohne eine nationale oder lokale Festlegung: es geht mir darum, mit den Musikern zusammenarbeiten, die ich am spannendsten finde, die mich inspirieren, egal wo sie leben. So kam es bspw. zu Patrick Stadler in Basel. Unsere Vision ist aber eine internationale.
Es ist wie wenn Wassertropfen langsam zu einem Organismus zusammenfinden.

Ausgehend von einer Einladung für ein Konzert finden wir zusammen. Unsere Aufgabe als Künstler ist es, so faszinierend, interessant und auch gut zu sein, um einen Bedarf zu schaffen. Es geht dabei um Passion: solange wir passioniert sind, existieren wir als Gruppe.

 


Anne Cleare, the square of yellow light that is your window (excerpt), UA 2014 Ensemble Nikel

 

Wie kam’s zum ersten Auftritt in Donaueschingen?

2010 traten wir an den Darmstädter Ferienkursen auf. Der damalige neue künstlerische Leiter Thomas Schäfer wollte in seiner ersten Ausgabe neue Stimmen präsentieren und lud uns ein. Der Auftritt hatte ein grosses Echo. Kurz danach rief uns Armin Köhler, der damalige Intendant von Donaueschingen an, und lud uns zwei Jahre später ans Festival ein. 2012 waren wir erstmals dort.

Was bewirkte dieser Auftritt für Nikel?

Der Auftritt vor grossem Publikum mit internationaler Resonanz war das eine. Donaueschingen ermöglichte uns aber auch, vier Uraufführungen von vier substanziellen Komponisten zu spielen, die ihre Stücke extra für unsere Besetzung schrieben. Wir hatten nicht die finanziellen Möglichkeiten, solche Stücke selbst in Auftrag zu geben. Diese völlig unterschiedlichen Stücke spielten wir seither in der ganzen Welt.

Und dieser Mechanismus geht seither weiter: wenn wir eingeladen werden, geben die Festivals Stücke für uns in Auftrag. Diese behalten wir danach im Repertoire. Bei der Auswahl bringen wir uns immer ein und schlagen KomponistInnen vor, von denen wir begeistert sind. In unseren Auftritten ist dann diese Begeisterung spürbar.

Sie führen an der Jubiläumsausgabe eine neues Stück von Rebecca Saunders auf, zusammen mit der Kontra-Altistin Noa Frenkel, und ein weiteres der jungen türkischen Komponistin Didem Coskunseven: wie kam es zu dieser Stückauswahl?

Rebecca Saunders wollte schon lange mit uns zusammenarbeiten, da ich in anderen Kontexten Stücke von ihr interpretierte, bspw. mit dem Klangforum Wien. Es kam aber noch nie dazu. Nun hatten wir Glück. Ein grosses Auftragsstück konnte aufgrund der Pandemie nicht realisiert werden und Rebecca schlug als Alternative vor, ein Stück mit uns und einer Sängerin zu erarbeiten. Die Komponistin Didem Coskunseven ergab sich dazu im Gespräch mit Björn Gottstein.

Die Auftritte von Nikel sind bekannt für einen oft radikal lauten Elektroniksound – Wie arbeitet Nikel mit der Stimme zusammen..?

Zuerst muss ich das Prädikat ‘lautes’ Ensemble zurückweisen: Wir spielen auch viele subtile Stücke, stille, taktile Musik. Wahrscheinlich führt unsere virtuose Qualität zum Eindruck: “die Musiker können spielen, dass die Wände wackeln..”. (lacht..)

Ein maskuliner Power, das ist nicht unser Ding. Unser Gedächtnis neigt dazu, sich an Extreme zu erinnern. Aber es geschieht so viel ausserhalb der Extreme, eigentlich das Meiste..

Nach der ersten Probenwoche betonte Rebecca die gute Balance zwischen der Sängerin und uns. Wir ‘dienen’ ihrer Musik: wir geben der Sängerin einen Raum und fanden einen spezifischen Klang für das Stück. Wir sind wie ein ‘elektrifiziertes Streichquartett’, ein Organismus der sehr gut zusammen funktioniert und dessen Klang sich sehr gut mischt. Wir können ganz fein abstufen zwischen laut und leise.

 


Stefan Prins, Fremdkoerper 2 (excerpt), UA 2010 Ensemble Nikel

 

Gibt es einen spezifischen Nikel-Sound?

Wir spielen immer wieder Stücke die eklektisch sind, die Elemente mischen, aber nie zufällig oder unnötig. Eine klare musikalische, nicht eindimensionale Linie verbindet alles. Nikel-Konzerte klingen immer anders. In diesem Konzert sind zwei völlig verschiedene Seiten, zwei völlig unterschiedliche Klangfarben zu hören.

Und wie klingt die Klangfarbe in Didem Coskunsevens Stück ?

Ihr Stil lässt sich nicht in einem Satz zusammenzufassen, das würde ihr nicht gerecht. Man kann sicher sagen: sie arbeitet mit minimalistischem Material, sehr farbenreich und expressiv, auf subtile Weise, nicht laut. Durch Kontinuität und Minimalismus kommen so Variationen zum Tragen.

 

Didem Coskunseven, Day was departing, UA Manifeste 2021, Ircam / Paris

 

Gehen wir nochmals etwas zurück: war der erste Auftritt in Donaueschingen für Nikel  ein Karrierestart?

Donaueschingen war nicht der Start, aber es war ein entscheidender ‘boost’, ein Schub: die Vertrautheit mit der internationalen Szene, das war sehr wichtig für unser Wachstum.

 

Musikmachen ist vergleichbar mit Sport. Wir wollen immer das Beste geben..

 

Nun sind Sie am 100Jahr-Jubiläum dabei: was bedeutet das für Nikel?

Da gibt’s zwei Antworten: ein Konzert ist ein Konzert. Musikmachen ist vergleichbar mit Sport. Wir wollen immer das Beste geben, egal wie gross oder klein der Rahmen ist.

Aber darüber hinaus: es ist für uns eine unglaubliche Ehre. Wir sind historisch bewusste Menschen und Musiker. Donaueschingen ist eine ‘ historische Plattform ‘, das am längsten existierende Neue Musik-Festival. Wir sind dankbar, dass unsere Arbeit so geschätzt wird, dass wir gefragt wurden, Teil dieses wichtigen Anlasses zu sein.
Interview: Gabrielle Weber

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Ensemble Nikel, Louis AndriessenThomas Schäfer, Armin KöhlerBjörn Gottstein, Didem Coskunseven, Stephen MenottiTrio Accanto

 

Uraufführungen Schweizer Musikschaffende @ Donaueschinger Musiktage 2021:
Donnerstag, 14.10., 20h: UA Beat Furrer, neues Werk für Orchester, SWR Symphonieorchester, Solist: Stephen Menotti, Posaune (CH)

15./16./1.10., 9:45h: Johannes Kreidler ‘Rhythms of history’ für Film, mit Alexandre Babel

Freitag, 15.10., 14h/17h: Trio Accanto, SWR Experimentalstudio

Samstag, 16.10., 16h: UA Daniel Ott, Donau Rauschen, Landschaftskomposition

Samstag, 16.10., 20h: Lucerne Festival Contemporary Orchestra, Leitung Baldur Brönnimann

 

Auftritte Ensemble Nikel / Yaron Deutsch Donaueschingen:
Freitag, 15.10.2021, 20h: Soloauftritt, Uraufführung von Stefan Prins, Orchestre Philharmonique du Luxembourg unter Stefan Volkov.

Sonntag, 17.10.2021, 11h: Ensemble Nikel und Noa Frenkel (Kontra-Alt), UA Rebecca Saunders und Didem Coskunseven


Weitere kommende Auftritte Ensemble Nikel:

November Music, s’Hertogenbosch:
12.11.21: Wiederholung Konzert Donaueschingen: UA Rebecca Saunders / Didem Coskunseven
WienModern:
14./27./28.11.21: Werke von Thomas Kessler, Klaus Lang, Hugues Dufourt, Leitung Jonathan Stockhammer

 

Sendungen SRF 2 Kultur:
Künste im Gespräch, 14.10.21, 9:00 Uhr: 100 Jahre Donaueschinger Musiktage, Redaktion Florian Hauser

Kultur Aktuell, 18.10.21, 8:15 Uhr: Redaktion Florian Hauser

Musik unserer Zeit, 3.11.21, 20 Uhr: 100 Jahre Donaueschinger Musiktage, Redaktion Florian Hauser

 

neo-Profiles:
Ensemble Nikel, Donaueschinger Musiktage, Rebecca Saunders, Beat Furrer, Alexandre Babel, Lucerne Festival Contemporary Orchestra, Daniel Ott, Johannes Kreidler, Marcus Weiss, Thomas Kessler, Jonathan Stockhammer

Musik für die Trommelfelle – ‘Elemental realities’: UA am Schlusskonzert der Donaueschinger Musiktage, 20.10.2019

Jürg Frey ©Graham Hardy

Gabrielle Weber
Der Aargauer Komponist Jürg Frey hat sich vier Monate in die Arbeit an seinem neuen Stück ‘Elemental Realities‘ fürs Schlusskonzert der Donaueschinger Musiktage vergraben. Im Interview spricht er über diesen Extremzustand, über das ‘Hören’ an sich oder das Privileg, nicht nur für Aufträge komponieren zu können.

Die anglophone Musikszene um Cornelius Cardew und das Londoner Scratch Orchestra oder Christian Wolff waren in seinen frühen Jahren für Jürg Frey wegbestimmend. Heute wird er in Londoner insider-Kreisen selbst regelmäßig gespielt. Das war nicht immer so. Lange Jahre galt er als Geheimtipp, komponierte zunächst kaum für Publikum, und ab den 90er Jahren im engen Austausch mit dem Komponistenkollektiv und Label Wandelweiser, einer Sinnesgemeinschaft , die wie er selbst ‘radikal stille Sachen machte’. 2015 Composer in Residence am Festival Huddersfield, startete eine von ihm eher unerwartete späte internationale Karriere.


Jürg Frey, Floating Categories 2015, live recording 2017

Jürg Frey, Sie sind in der Selbstdefinition ‘Komponist der Stille ‘. Wie fühlen Sie sich vor ihrer Uraufführung am Schlusskonzert der Donaueschinger Musiktage?
Gerade jetzt bin ich ruhig. Vor der ersten Probe -dem ersten Zusammentreffen meiner Musik mit dem Dirigenten und dem Orchester- ist bei mir die Spannung am Größten. Wenn es dort gut läuft, dann gehe ich gelassen in diese Uraufführung.

Wie kam es zu diesem Auftrag?
Das ist mir selber nicht klar -lacht-: ich erhielt eine E-Mail von Björn Gottstein, dem Intendanten, mit Betreff: ‘Achtung kurzfristige Anfrage’. Ich dachte, es ginge wohl um 2020. Ich brauchte zunächst zwei Tage Bedenkzeit. Dann sagte ich zu und vergrub mich während vier Monaten ausschliesslich in die Arbeit. Es ging an die Grenzen meiner körperlichen und mentalen Möglichkeiten.

Was stand am Anfang Ihres neuen Stücks ‘Elemental Realities’?
Der Anfang, die ersten drei bis vier Wochen, waren für mich die schwierigste Zeit. Da waren zunächst hunderte Ideen, ein regelrechtes Gewitter oder Geflimmer. Dann kristallisierten sich Energie und Richtung des Stücks heraus. Die überbordende Kreativität musste ich zunächst auf ein vernünftiges Level bringen um überhaupt arbeiten zu können. 

Gab es Vorgaben – konnten Sie ‘drauflos’ komponieren?
Ich konnte machen was ich wollte. Das Stück sollte nur nicht übertrieben lang sein: das ist das Schöne an einer so kurzfristigen Anfrage, da konnten keine Forderungen gestellt werden.

 In einem Text zum Stück sprechen Sie vom ‘Notenblatt als Membran’ zwischen Stille und Klang – und vom einzelnen Interpreten als fragiles Bindegliede zwischen ‘privater Stille’ und ‘klingender Musik im öffentlichen Raum’ …
Jede einzelne Note entsteht bei mir im Bewusstsein, dass sie in den Raum hinaus klingt und auf der Rückseite des Notenblattes mit Stille in Berührung kommt. Jede Note hat zwei Richtungen. Jede Note zählt. Der Interpret, die Interpretin steht genauso an dieser Schwelle zwischen Sound und Stille. Diese Schwelle interessiert mich.


Jürg Frey, Extended Circular Music No.8 (excerpt), Live at Dog Star Orchestra, LA 2015

“Das Stück gibt den Musikern Gelegenheit echt gut zu sein”.

Was dürfen wir klanglich konkret von Ihrem neuem Stück erwarten?

Es gibt zwei Elemente im Stück, die sich gegenseitig abwechseln. Das eine ist ein Flächiges: Streicher oder Schlagzeuger beispielweise spielen kontinuierliche stehende Klänge.

Daneben gibt es kleine musikalische Objekte, wie kurze Melodien und Akkorde, Folgen von einzelnen Tönen, alles sehr delikat instrumentiert. Da sind die Musiker sehr gefordert.

Sie sprachen von der Trias Komposition, Dirigent und Klangkörper. Welche Rolle spielt dabei das Publikum?

Das ‘Hören’- durch die Musiker oder das Publikum – ist für mich bestimmend. Die Verbindung zum Publikum ist das Hören. Wenn Musikerinnen und Musiker im Orchester präzise spielen aber auch (zu)hören, überträgt sich das auf das Publikum, auch in einem grossen Saal.

“Meine Musik ist eine Musik für die Ohren, für die Trommelfelle der Zuhörenden – ob im Saal oder im Orchester.”


Jürg Frey, Louange de l’eau, louange de la lumière, Basel Sinfonietta 2011

Donaueschingen, insbesondere eine Aufführung am Schlusskonzert, gilt als Schlüsselmoment einer Komponistenkarrieren – Hat sich ihr Komponieren seither verändert?
Aufs Komponieren hatte es keinen Einfluss. Aber die Arbeitssituation hat sich, seitdem meine Musik mehr Resonanz hat, geändert. Früher entstanden 90% meiner Stücke ohne Auftrag. Antrieb war immer eine künstlerische Notwendigkeit. Nun sage ich bereits Aufträge ab, denn ich möchte auch weiterhin frei komponieren, sofern ich eine innere Notwendigkeit spüre. Diesen Freiraum empfinde ich als grosses Privileg.
Interview Gabrielle Weber

Jürg Frey ©Graham Hardy

Die Donaueschinger Musiktage finden vom 17.-20. Oktober statt. In Uraufführungen und Gesprächen sind nebst Jürg Frey auch Michael Pelzel, Beat Furrer und das Collegium Novum Zürich zu hören.

UA Jürg Frey: Elemental Realities, Donaueschinger Musiktage, Sonntag, 20. Oktober, 17h, Saalsporthalle

Sendungen SRF 2 Kultur: t.b.a.

neo-profiles: Jürg Frey, Donaueschinger Musiktage, Michael Pelzel, Beat Furrer, Collegium Novum Zürich, Basel Sinfonietta