Der Tausendsassa der Neuen Musik

Heinz Holliger zum 80. ist das nächste Konzert der Basel Sinfonietta gewidmet. Bei dieser Gelegenheit wird die neue SRG-Plattform neo.mx3.ch für die Deutsche Schweiz lanciert.

Heinz Holliger © Daniel Vass

Thomas Meyer
„Tausendsassa“ ist das dritte Konzert dieser Saison überschrieben, das die Basel Sinfonietta unter der Leitung von Peter Rundel vorstellt. Mit dem Titel gemeint ist jener Schweizer Komponist, Oboist, Dirigent, Pianist u.a., der seit über sechs Jahrzehnten massgeblich am Glanz helvetischen Musikschaffens beteiligt ist: Heinz Holliger. Es kommt mir ein bisschen überflüssig hervor, hier nochmals all die Verdienste dieser Musikerpersönlichkeit aufzuzählen, die er sich dabei erworben hat, angefangen von seinen vorzüglichen Interpretationen über seinen instrumentalen Erfindungsreichtum (die Oboe klingt nach Holliger anders als früher) bis hin zu seinen Kompositionen, ganz abgesehen von seiner Begeisterung für seine KollegInnen und für die Literatur. Der Platz würde ohnehin nicht reichen.

Vielmehr möchte ich – das als persönliche Reminiszenz – den unbedingten, glühenden Furor hervorheben, mit der sich dieser Vollblutmusiker engagiert. Begegnet bin ich ihm erstmals, als ich vor vielen Jahrzehnten seinen Siebengesang hörte. Vom ersten Ton der Oboe weg bleibt man durchdrungen von dieser Musik, die sich in all den Jahrzehnten zwar deutlich gewandelt, dabei aber nichts von ihrer Intensität verloren hat. 


Heinz Holliger, (S)irato, Monodie für grosses Orchester (1992), Basel Sinfonietta Musicaltheater Basel 2020

Nach seinem 80. Geburtstag am vergangenen 21. Mai ist ihm vielerorts gehuldigt worden. Er hat es angenommen – und sich bei der Gelegenheit weiter für die Musik eingesetzt. Die Musik-Akademie Basel, wo er allerdings nie studierte oder fest unterrichtete, hat so derzeit einen Fokus auf Holliger gesetzt. Bis 9. März noch sind zahlreiche Veranstaltungen angesagt. In der Vera Oeri-Bibliothek ist zudem eine höchst informative Ausstellung über den Musiker zu sehen.

Der komponierende Interpret

Und nun erscheint seine Musik auch bei der Basel Sinfonietta, gleich in mehreren Facetten. Da ist zum einen der Komponist mit seinem Orchesterstück (S)irató von 1992. Da ist aber auch der komponierende Interpret in den beiden Liszt-Transkriptionen, bei denen Holliger nicht einfach späte Klavierstücke orchestriert, sondern sie gleichsam ins Orchester weiterkomponiert hat. Es sei der „Versuch, die beiden wie erratische Blöcke, aber auch wie Wegweiser ins Unbekannte in der Musiklandschaft des späten 19. Jahrhunderts stehenden Enigmen des alten Liszt „hinüber zu schieben“ (zu transkribieren) in meine eigene Art zu sprechen, zu denken, – die Stücke aus meinem Unterbewusstsein wieder heraufzuholen…“

Heinz Holliger © Priska Ketterer / Lucerne Festival
Heinz Holliger © Priska Ketterer/ Lucerne Festival

Schliesslich setzte sich Holliger ja zeitlebens für die Musik seiner KollegInnen ein, gab Aufträge für neue Oboenstücke oder dirigierte ihre Stücke.
So ist hier das Orchesterwerk Tenebrae des 2017 verstorbenen Klaus Huber zu hören.


Klaus Huber, Tenebrae für grosses Orchester (1966/67), Basel Sinfonietta, Musicaltheater Basel 2020

Ausserdem erklingt ein ganz junges Werk. Die Schweizer Erstaufführung des deutschen Komponisten, Pianisten und Sänger Steffen Wick: Autobiography, ein Auftragswerk der Basel Sinfonietta, beschreibt jenen Moment, in dem ein ganzes Leben kondensiert an einem vorbeigleitet.

Steffen Wick, Autobiography, UA 2020 Basel Sinfonietta

Deutschschweizer Lancierung neo.mx3

Vorgestellt wird bei dieser so günstigen Gelegenheit schliesslich auch diese neue gesamthelvetische Plattform für zeitgenössisches Schweizer Musikschaffen, die die SRG im Sommer 2019 als Pilotprojekt lanciert hat: neo.mx3.ch.
Sie bietet einen Einblick insbesondere ins aktuelle komponierte wie improvisierte Musikschaffen hierzulande. Aber auch internationale Ereignisse mit Schweizbezug werden reflektiert wie kürzlich die Uraufführung der neuen Oper „Orlando“ von Olga Neuwirth in Wien mit Beteiligung des Schweizer Perkussions-Solisten Lucas Niggli.

Es ist ein Ort der Vorschauen, Porträts und Debatten, aber auch der Diskussionen in dem von Redaktorin Gabrielle Weber betreuten neo-blog. Zudem können sich Musikschaffende, Ensembles und Kulturinstitutionen hier selbst präsentieren, in Ton, Video, Bild und Text.
Endlich – muss man sagen, denn neo.mx3.ch schliesst eine lange klaffende Lücke im Schweizer Musikleben.

Angesagt ist nun also die offizielle Deutschschweizer Eröffnung: Im Rahmen des Konzerts stellen wir neo.mx3 mit einem kurzen Surprise-Talk erstmals einem Publikum in der deutschen Schweiz vor – und in der Pause gibt es eine weitere kleine Surprise..
Thomas Meyer

Über Ihre Kommentare auf dem neoblog zu Text, Konzert, neo.mx3-Launch oder auch zu den Heinz Holliger-Sendungen auf SRF 2 Kultur freuen wir uns!

2.2.2020, 19h, 3. Abo-Konzert Basel Sinfonietta, Musicaltheater Basel, Leitung: Peter Rundel
18:15h Einführung: Florian Hauser im Gespräch mit Heinz Holliger

Programm:
Heinz Holliger, Zwei Liszt-Transkriptionen (1986)
Klaus Huber, Tenebrae (1966/67)
Stephen Wick, Autobiography (2017, CH-Erstaufführung)
Heinz Holliger, (S)irató (1992)

Lancierung neo.mx3: Nach der Pause: Surprise-Talk:
Florian Hauser im Gespräch mit:
Barbara Gysi, Leiterin Radios & Musik SRF Kultur
Gabrielle Weber, Redaktorin / Kuratorin neo.mx3
Katharina Rosenberger, Komponistin

Basel Sinfonietta, Heinz Holligersonic space Basel / FHNWMondrian Ensemble, Klaus HuberSteffen Wick

SRF 2 Kultur
:
Kultur-Aktualität, 21.6.2019: Neue Schweizer Plattform für zeitgenössische Musik

Sendung SRF 2 Kultur:
Musik unserer Zeit, Mittwoch, 15.1.2020, 20h: Heinz Holliger und die Literatur
Neue Musik im Konzert, Mittwoch, 15.1.2020, 21h: Portraitkonzert Heinz Holliger
Musikmagazin mit Moritz Weber, Aktuell, 1./2.2.2020

neo-profiles
: Heinz Holliger, Basel Sinfonietta, Klaus Huber, Mondrian Ensemble, Katharina Rosenberger

 

Mann – Frau – Mann – Frau oder ‘ Kein Brausepulverdrink’

Endspurt für Orlando, Olga Neuwirths ‘Opus summum’, an der Wiener Staaatsoper. Mit Orlando wagt sich das Traditionshaus gleich zweifach auf neues Terrain. Erstmals in der 150jährigen Geschichte wurde ein Kompositionsauftrag für eine Oper an eine Frau vergeben. Und: die Staatsoper zeigt Haltung für eine diverse Gesellschaft. Denn Neuwirth erzählt Virginia Woolfs Geschichte einer Zeit- und Geschlechterreise durch die Jahrhunderte bis ins Heute weiter.

Olga Neuwirth , Portrait ©Wiener Staatsoper / Harald Hoffmann

Gabrielle Weber
Lucas Niggli ist als Schlagzeug-Solist mit von der Partie und berichtet direkt aus Wien über die Umsetzung der Geschichte in Musik und das Zusammenspiel mit den Wiener Philharmonikern.

“Orlando ist ein alle Genregrenzen sprengendes Riesenwerk, ein grosses Kino”, kommentiert Niggli, “und es ist bemerkenswert, dass gerade in der heutigen Zeit ein solches Werk an einem Traditionshaus wie der Wiener Staatsoper realisiert werden kann.” Es brauche Nerven und ein hohes Commitment, denn vom Orchester werde viel verlangt. “Eine solch visionäre Oper kann nicht ohne Reibung wie ein Brausepulverdrink konsumiert werden. Das verlangt harte Arbeit.” Mikrotonal um 60Cent tiefer gestimmte zweite Geigen. Das seien sich die Wiener Philharmoniker nicht gewohnt. Im Orchester entstehe ein grossartiger Farbenreichtum. “Das ist ein echtes Hörvergnügen”, so Niggli begeistert.

Niggli spielt für drei längere Sequenzen in Kostüm auf der Bühne, auf die er mitsamt seinem Schlagzeug auf einem Wagen geschoben wird. Den Schlagzeugpart habe ihm Neuwirth mit drumspezifischem Können auf den Leib geschrieben. Er changiere “zwischen Momenten der Freiheit, Bigbandartigen Kicks und messerscharf komponierten Passagen”. Herausfordernd sei das Zusammenspiel mit den Wiener Philharmonikern gerade in den Sequenzen, in denen er nicht im Graben spiele. Denn “die Philharmoniker sind ja berühmt dafür, dass sie laid back spielen und ich bin sehr auf den Downbeat fokussiert”.


Lucas Niggli Solo, Alchemia Garden, 2017

Die hochaktuelle Erzählung portraitiert in der Figur des Orlando eine Persönlichkeit, die sich über die Jahrhunderte komplett verwandelt, auch in Bezug auf ihr Geschlecht.

Wie wird das musikalisch umgesetzt? Orlando wird in Neuwirths Erzählung auch zur Mutter – ihr Kind wird von der queeren Sänger-Performerin Justin Vivian Bond gegeben.

Justin Vivian Bond: Orlandos child ©Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Orlandos Reise durch die Jahrhunderte hingegen finde musikalischen Ausdruck in unverblümten und frechen Zitaten aus der Musikgeschichte. “Da gibt es Zitate von Monteverdi, Rossini, Strawinsky bis zu Lady Gaga. Und ich darf an einer schönen Stelle mit einem elektronischen Sample zusammen improvisieren” so Niggli. Neuwirth habe genaue und mutige Vorstellungen darüber wie musikalische Genres zu verbinden seien. “Sie nimmt fast ein Genre-bending in Analogie zum Gender-bending der Erzählung vor: Neuwirths Musik ist ein bisschen wie ein Kaugummi: sehr dehnbar, aber immer zusammenhaltend.”


Olga Neuwirth, Eleanor (extrait) 2014, Ensemble intercontemporain, Matthias Pintscher (conductor), Della Miles (voice)

Schlagzeug, E-Gitarre, Bläser, manchmal Jazzbläser spielen auch in anderen Werken Neuwirths eine wichtige Rolle. “Deshalb hat sie In diesem ihrem selbst bezeichneten ‘Opus summum’ auch einen Solopart für Jazz-Schlagzeug mit komponiert. So bin ich zu diesem wunderbaren Engagement gekommen.”
Interview Annelis Berger 2.12.19

Nebst dem Dirigenten Matthias Pintscher setzt sich fast das gesamte künstlerische Leitungsteam aus Frauen zusammen. Insbesondere auf die Kostüme seitens Rei Kawakubo, Chefdesignerin des Modelabels Comme les garçons darf man gespannt sein.
Gabrielle Weber

Lucas Niggli @Olga Neuwirth: Orlando ©Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Denn die Essenz dieser fiktiven Biografie ist die Liebe zum Seltsamen, Paradoxen, zur Groteske, zur Kunstfertigkeit, Überhöhung und Übertreibung, um eine neue Morphologie einer sich ständig in Bewegung befindlichen Erzählung zu schaffen. Auch geht es immer wieder um eine kultivierte, höchst raffinierte Form von sexueller Anziehung und gegen das Einzwängen in die Laufrichtung eines einzigen Geschlechts. Und darum, sich nicht bevormunden und herablassend behandeln zu lassen, was Frauen immer wieder geschieht und geschehen wird“ (Olga Neuwirth).

Wiener Staatsoper, Lucas Niggli, Olga Neuwirth, Justin Vivian Bond
Orlando an der Wiener Staatsoper: UA: 8.12.2019
weitere Aufführungen: 11., 14., 18., 20.12.2019

Die Vorstellung vom 18. Dezember 2019 wird via WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD übertragen.

Sendung SRF 2 Kultur: Musikmagazin, 7./8.12.2019

Neo-profile: Lucas Niggli

Die Alchemie zwischen dem Analogen, dem Digitalen und dem Körper

Charlotte Hug im Gespräch zu vier neuen CDs 

Charlotte Hug: Portrait ©Alberto Venzago

Gabrielle Weber
Charlotte Hug,
Composer-Performerin, Bratschistin, Stimm und Medien-Künstlerin, bewegt sich zwischen Komposition und Improvisation, zwischen Musik und Visueller Kunst. Vier neue CDs spiegeln ihre facettenreiche Künstlerpersönlichkeit. Im Gespräch beschreibt Hug diese als “Ernte” ihres Schaffens der letzten Jahre.

Charlotte, in deinen Performances weitest Du die Möglichkeiten deiner Haupt-Instrumente Viola und Stimme bis an deren Grenzen aus. Dazu kommt die starke Verbindung mit visuellen Aspekten. Wie sind die drei Elemente miteinander verknüpft? 
Die Soloarbeit ist für mich ein wichtiger Ausgangspunkt, ich bin aber immer im Dialog. Die Stimme und die Viola kommunizieren miteinander. Sie sind sich auch oft nicht einig. Musik ist für mich immer ein mit Menschen in Kommunikation sein. 

“Die Viola und ich: wir suchen jeden Tag erneut das Zwiegespräch.”

Den Bezug zum Visuellen schaffe ich durch die sogenannten SonIcons, eine Verbindung, von Klang und Bild (oder Sons und Icons). Gehörte – reale oder imaginierte- Musik oder zufällige Umgebungsklänge zeichne ich mit beiden Händen auf. Wie ein Tanz mit mehreren Stiften auf halbtransparentem Papier. Daraus entstehen kleine Bildtafeln, meterlange Papierbahnen, Rauminstallationen, animierte Videopartituren. Mit Son-Icons habe ich eine Kompositionsmethode entwickelt. 

“Das Auge entscheidet oft anders als das Ohr.”

Die SonIcons sind Stimuli und Inspiration für Musik. Sie machen eine Entstehungsenergie sichtbar. 


Portrait Charlotte Hug, Son-Icons ©Art-TV 2016, Michelle Ettlin 

Die Improvisation bildet eine wichtige Basis deiner Arbeit. Was bedeutet für dich das Improvisieren?
Die Improvisation ist ein künstlerisches Lebenselixier, insbesondere die Magie der Begegnung im Musizieren mit Persönlichkeiten wie bspw. Lucas Niggli (CD Fulguratio). Improvisation bedeutet ein Kreieren im Moment. Beim Zusammenspiel mit dem Londoner Stellari String Quartet, das ich im Jahr 2000 gründete (vgl. CD Vulcan), entsteht bei jedem Auftritt eine Neukreation. Die Londoner Improvisationsszene hat mich seit fast zwanzig Jahren stark geprägt. Zunächst als festes Mitglied, jetzt als Gast und als Gastdirigentin, spielte ich regelmässig mit dem London Improvisers Orchestra (CD 20Jahr-Jubiläum) 

Anhand der von Dir entwickelten Interaction-Notation erarbeitest Du intermediale Kompositionen mit Orchester und Chor. Wie sehen solche Zusammenarbeiten konkret aus?
Für jede/n Musiker/In zeichne ich ein individuelles Son-Icon. Es kann gedreht und gewendet, gespiegelt, als Krebs oder Umkehrung gelesen werden, in Analogie zu Kompositionsweisen von J. S. Bach oder der zweiten Wiener Schule. Dann halte ich individuelle Coachings ab. Jeder Musiker entwickelt aus seinem SonIcon eigenes musikalisches Material.  

“Interaction Notation ermöglicht die musikalische Begegnung auf Augenhöhe, das Einbringen verschiedener künstlerischen Ressourcen, das präzise Zusammenspiel ohne kulturelle Barrieren.”

Die Interaction Notation bildet eine Strukturierungsmethode. Ein Interface verbindet konventionelle westliche Notation, Son-Icons, graphische Notationen, Symbole für Bewegungen, oder lässt Liveeinspielungen abspielen. Musiker mit unterschiedlichem kulturellem oder interdisziplinärem Hintergrund interagieren dadurch spielend. 

Charlotte Hug, Son-Icon ©Alberto Venzago

Wie arbeitest Du als Dirigentin in den intermedialen Settings mit grösseren Formationen?
Ich sehe mich als riesiges Ohr. Ich schaffe einen Raum, in dem Vertrauen und Akzeptanz herrschen, so dass etwas Mutiges stattfinden kann. Falls sich Routine einschleicht, stimuliere ich Wachheit durch Unerwartetes.
 

Auf der neuen SonIcons-CD sind intermediale Kompositionen zu hören. Wie lässt sich die Verbindung zwischen Visuellem und Klang auf eine CD übertragen, ein Medium des reinen Klangs? 
Eine szenische intermediale Performance ist ein Fest, ein immersives sinnliches Erlebnis zum Eintauchen. ein Aggregatszustand. Son-Icons funktionieren hingegen auch in Ausstellungen als Visual Music ohne Musik. Sie wecken innere Musik.  

Charlotte Hug, Moscow Contemporary Music Ensemble, Lucas Niggli ©MAMM 2018 

Umgekehrt ist auf Tonaufnahmen die Musik auch ohne visuellen Impuls gültig. Die Musik weckt innere Bilder. Der Vorteil des Mediums CD ist, das man sie mitnehmen, alleine hören, wieder hören, mehrmals eintauchen kann.

“Musik und SonIcons funktionieren autonom – es sind verschiedene Aggregatszustände.”

Was sind kommende Projekte, hast du ein Wunschprojekt?
Einerseits forsche ich in der Soloarbeit am Zusammenhang mit Live-Elektronik, insbesondere an der Alchemie zwischen dem Analogen, dem Digitalen und dem Körper. Andererseits schwebt mir das Zusammenkommen von SonIcons mit szenischen-intermedialen Elementen und bewegter musikalischer Dramaturgie vor vielleicht eine Art von commedia dell ascolto intermediale interculturale
Interview Gabrielle Weber

CDs:
Fulguratio Duo Niggli-Hug, Label: Sluchaj
Son-Icon Musik von Hug für Chor und Orchester (Lucerne Festival Academy Orchestra, via nova Chor München), Label: Sluchaj
-CD Vulcan, Stellari String Quartet, Wachsmann, Hug, Mattos, Edwards Label: Emanem
-Doppel-CD Twenty years on London Improvisers Orchestra 

London Improvisers Orchestra, Via Nova Chor München

Sendungen SRF:
Swisscorner, Musikmagazin, Annelis Berger zu CD Fulguratio, 27.4.19
Die grosse Nachtmusik, Passage, 9.12.11 

neo-profilesCharlotte Hug, Lucas Niggli, Lucerne Festival Academy, Lucerne Festival